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Beitrittserklärung

Pokale

Lauterachpokal

Durch die Initiative des damaligen Vorsitzenden des TuS 1924 Kastl, Forst Franz, trafen sich am 21.11.1964 zwölf Vereinsvertreter vom SV Schmidmühlen, TuS Hohenburg,  SV Lauterhofen und des TuS 1924 Kastl. Ort der Zusammenkunft war das Gasthaus „Zum goldenen Löwen“ in Kastl. Die Sitzung begann um 20.30 Uhr unter der Leitung von Forst Franz (Kastl). Auf der Tagesordnung stand der Punkt: „Erstellung einer Satzung über das Ausspielsystem des Wanderpokals der „Lauterachtaler“. Schon vorab wurde den Vereinen ein Entwurf dieser Satzung zugesandt. Dennoch war eine eingehende Diskussion nötig bevor das Schriftstück einstimmig beschlossen und angenommen wurde. Schon die einleitenden Sätze der Satzung beschreiben den Grundgedanken der Sportfreunde aus dem Lauterachtal. Zitat: „ Ab Sommer 1965 wird erstmals der Wanderpokal „Lauterachtaler“ ausgespielt. Zur Vermeidung von Unklarheiten wird zur Durchführung des alljährlich stattfindenden Turniers, das vor allem der Förderung der Kameradschaft und Hebung des Sportgedankens im Lauterachtal dienen soll, folgende Satzung erlassen:“ - Vollkommen richtig dieser Leitgedanke. Mit elf Paragraphen ist das Turnier geregelt, die bis heute Grundlage (siehe S. 16 Programm und Regeln) sind. Ein einziger Sachverhalt wurde bisher in dieser Satzung geändert.  Damals hieß es, dass alle Vereine der A-, B- und C-Klasse teilnehmen können. Wahrscheinlich glaubte man damals, dass kein Verein höher als die (damalige) A-Klasse spielen würde. Genau dieser Fall trat aber nach einigen Jahren ein.  Am 10.04.1981  wurde die Satzung zwangsläufig an dieser Stelle so abgeändert, dass nun alle Vereine, egal welcher Spielklasse, am Turnier teilnehmen können. Zwei wichtige Punkte möchte ich abschließend zur Satzung noch nennen. Der Wanderpokal geht in den endgültigen Besitz eines Vereines, wenn dieser den Pokal dreimal gewonnen hat. Der Ausschuss der Vereine wird sich dann um einen Pokalstifter bemühen. Eine Satzungsänderung kann mit einer 2/3 Mehrheit vorgenommen werden und jeder Verein hat dabei 1 Stimme. Hier enden meine Ausführungen zur Satzung. Gespielt wurde schließlich auch noch. Auf Grund der am 21.11.1964 stattgefunden Sitzung, wurde das Pokalturnier erstmals an Pfingsten (6. / 7. Juni) 1965 in Kastl ausgetragen.

Den ersten Wanderpokal stiftete Dr. Hanns Raß, Landrat des Landkreises Amberg, MdL, der zugleich auch Schirmherr war. So sah damals das Plakat und der Pokal aus:

Plakat

Viele Schirmherrn, Pokalstifter und Turniere hat man seit 1964 gesehen. Diesmal schon das 42ste mal (2005 fiel das Turnier aus). Bekannte Namen hatte man bisher schon als Schirmherrn gewinnen können. Zum Beispiel waren das 1974 Georg Grammer Fahrzeugsitze Haselmühl, und 1966 Rudolf Dassler PUMA-Sportschuhfabriken Herzogenaurach. Eben mit diesem Rudolf Dassler, wurde 1966 das Turnier erstmals in Hohenburg ausgetragen. Dazu gab es ein festes Programm, wobei das Entertainment nicht zu kurz kam. Die 4 Vereine trafen sich vor dem TuS Vereinlokal „Alte Post“. Anschließend zog man unter den Klängen der Trachtenkapelle Hohenburg zum Sportplatz. Nach den Spielen hielt man ein Kameradschaftstreffen in der „Alten Post“ ab, wo wahrscheinlich wirklich „die Post abging“. Am Finaltag (Sonntag) fand im Anschluss an die Siegerehrung, ein Tanz im Grafsaal statt, dazu spielte die Kapelle Fromm aus Umelsdorf auf. Schmidmühlen wurde 1966 erneut Pokalsieger. Viele Jahre sind seitdem vergangen. Die Älteren unter uns werden sich vielleicht noch an das Eine oder Andere erinnern. Jeder Verein führt, damals wie heute, das Lauterachpokalturnier mit Engagement und Einfallsreichtum durch. Man erinnere sich an das  Kuhfladenbingo vor ein paar Jahren beim SV Schmidmühlen.  Auch im Jugendbereich gab es zeitweise das Lauterachpokalturnier. Der Name „Lauterachpokalturnier“ hat sich mittlerweile etablieren können. Obwohl - „Wanderpokal der Lauterachtaler“ klingt nicht schlecht in den Ohren!          

Raiffeisenpokal

Das Raiffeisenpokalturnier kann mittlerweile auf eine über 30-jährige Tradition zurückblicken. Alles begann im April des Jahres 1976. Unter der Federführung der DJK Ursensollen (Initiator) riefen die Geschäftsführer                         

 

Hermann Schießlbauer  Raiffeisenbank Ammerthal 
Josef Scharl Raiffeisenbank Ensdorf  
Adolf Weber  Raiffeisenbank Ursensollen
Josef Schwarzkopf  Raiffeisenbank Hohenburg-Utzenhofen

 

das Turnier ins Leben. Anfang des selben Jahres hatte man sich in Ursensollen getroffen und dort eine Satzung bzw. den Spielmodus erarbeitet. Die teilnehmenden Vereine waren Ursensollen (B-Klasse, heutige Kreisklasse), Ammerthal (C-Klasse, heutige Kreisklasse), Utzenhofen (C-Klasse, heutige A-Klasse) und Ensdorf (B-Klasse, heutige Kreisklasse).

Da die DJK Ursensollen federführend war, fand dort das erste Turnier am 27./30. Mai statt. Geplant war eine Mindestlaufzeit von vier Jahren, damit jeder Verein die Möglichkeit hat, das Turnier einmal auszurichten. Nach Ablauf dieser Zeit hielt man sich eine Erneuerung des Turniers offen. Das ist bis heute der Fall. Der endgültige Pokalbesitz ist so geregelt. Der Verein, welcher in diesen vier Jahren den Pokal am häufigsten gewinnt, bekommt ihn schließlich auch. Bei einer Pattsituation wäre ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz, aber auf einem der teilnehmenden Mannschaften, nötig. Das Turnier wurde aber bekanntlich nach vier Jahren fortgesetzt. Ein Entscheidungsspiel entfiel bisher. Solange aber kein endgültiger Pokalsieger feststeht, bleibt die Raiffeisenbank Eigentümer des gestifteten Pokals. Es war wirklich nicht vorhersehbar, dass dieses Turnier bis heute durchgeführt wird. Im Presseartikel zum ersten Turnier (1976), wurde jene vierjährige Laufzeit angesprochen und für die kommenden Jahre die Austragungsorte vorangekündigt. Die Ausrichter waren nach 1976, Utzenhofen (1977), Ammerthal (1978) und Ensdorf (1979). Die Schirm-herrschaft fällt seit damals immer in den Bereich der Raiffeisenbank. Sie ist es auch, die den  Pokal (bereits erwähnt) und die Geldprämien stiftet. An ihr liegt es, die Vereine auf diese Weise zu unterstützen.

Viele Jahre wird das Turnier nun schon durchgeführt. Aber eine große Änderung trat 1993 mit der Verschmelzung der Raiffeisenbanken Ursensollen-Ammerthal und Hohenburg-Utzenhofen, zur Raiffeisenbank Ursensollen-Ammerthal-Hohenburg eG, ein. Der TuS Hohenburg wurde für die DJK Ensdorf in den Wettbewerb um den Raiffeisenpokal aufgenommen.  Der damalige Wanderpokal (bis 1992 16 mal ausgespielt) ging nach Ensdorf, da die DJK den Pokal bis dahin neun mal gewinnen konnte. Laut Presseartikel vom 28.06.1993, wird dieser Pokal in der Hauptgeschäftsstelle in Ensdorf ausgestellt. Der TuS Hohenburg errang in seinem ersten Raiffeisenpokalturnier in Ammerthal (1993) den dritten Platz. Man konnte sich gegen Ursensollen mit 3:2 behaupten. Sieger wurden die Ammerthaler (damaliger Bezirksliga-Aufsteiger), die das Turnier-geschehen seitdem mehr oder weniger dominierten. Im Jahre 1995 fand erstmals das Turnier am 22./23. Juli in Hohenburg statt. Aus dem Presseartikel vom 27.07.1995 ist zu entnehmen, dass schöne und spannende Spiele geboten wurden. Allerdings hielt sich der TuS als Gastgeber „vornehm“ zurück und wurde vierter Sieger. Schirmherr Josef Gmach von der Raiffeisenbank in Hohenburg übernahm die Siegerehrung und überreichte der DJK Ammerthal den Pokal. „Ammerthal zum dritten Mal“, hieß die Schlagzeile. Im Juli 1999 war der TuS wieder der Gastgeber und es war endlich soweit. Man konnte sich erstmals in die Siegerliste eintragen, laut Schlagzeile im Pressebericht vom 21.07.1999. Nebenbei gesagt, war die Saison 99/00 sehr erfolgreich für den TuS. Man wurde Meister und gewann den Lauterachpokal auch noch.